Nebenlinie HINZ und SCHASE - WOELKY

Anton Hinz
ANTON HINZ

Ottilie Woelky
OTTILIE WOELKY

Ambrosius Schnase
AMBROSIUS SCHNASE

*  ca. 1876 in Tollnigk
† 23.02.1905
07.11.1884 Roggenhausen
† 05.07.1973 Berlin
*   06.03.1883  Konitz/ Schlochau
†  13.08.1945  Trebbin
geheiratet 1902 in Berlin geheiratet am 10.11.1910 in Berlin

Ottilie ist die Tochter von [16] VALENTIN WOELKY und [17] VERONIKA POSCHMANN

Anton war der Sohn von NN HINZ und MARIA PARSCHEN. Sie hatten in Tollnigk, Kreis Heilsberg, einen kleinen Bauernhof.
Das Kind aus dieser ersten Ehe starb bei der Geburt.

Ottilie war ein Sonnenkind: lachend, leuchtend, heiter und vergnügt. Fünf Jahre war sie alt, als sie mit Mutter und Geschwister von Roggenhausen nach Berlin kam. Als junge Schülerin musste sie dem Vater das Mittagessen zum Arbeitsplatz, dem Bauplatz Reichstagsgebäude, bringen. Eine gute halbe Stunde Fußweg für einen flotten Marschierer. In ihrer übrigen Freizeit half sie der Mutter in der Nähstube. Schule und Unterricht standen hinten an.

Vom Ermland her kannten ihre Eltern den jungen Anton Hinz. Vater Hinz und Mutter Maria geb. Parschen hatten in Tollnigk, Kreis Heilsberg, einen kleinen Bauernhof. Anton Hinz, Schneidermeister, hatte sich in Berlin selbständig gemacht. Die Ehe mit Anton Hinz währte nur drei Jahre, Anton starb am 23.02.1905 an Schwindsucht. Der Junge, den Ottilie in dieser Ehe zur Welt brachte, war nicht lebensfähig.

Fünf Jahre lebte Ottilie im Witwenstand, dann heiratete sie den Reichsbahn-Sekretär AMBROSIUS Augustinus SCHNASE. Ambrosius wurde am 6.03.1883 in Konitz, Kreis Schlochau/Westpreußen geboren als  Sohn des Bauern JOHANNES MARTIN SCHNASE * 21.11.1850 in Schlochau und seiner am 31.05.1881 in Osterwick geheirateten Ehefrau ROSALIA GENOFEVA NELKE * 28.04.1857 in Osterwick.Sein Vater ließ seine Familie im Stich und wanderte nach Amerika aus. Er starb in Milwaukee(Wisconsin).

Ottilie und Ambrosius wünschten sich Kinder. Am 28.09.1912 erhielten sie ihr Erst- und auch Letztgeborenes: Gerhard. Der Junge lebte nur zwei Tage. Tiefe Schatten lagen damals über der jungen Ehe.

Ende 1925 adoptierten sie ein Mädchen:

Adoptivtochter Margarete wurde für Ottilie im Alter eine unersetzliche Stütze.

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