zur Startseite weitere Familienseiten www.hubert-woelky.de

Albert Wölki
ALBERT WÖLKI

Hochzeit von Albert und Marianna

MARIANNA JEDRZEJCZAK

*  22.08.1875 Roggenhausen
† 03.03.1954 Berlin
*  04.01.1877 in Dopiewo/Posen
† 04.12.1956 Bln./Mahlsdorf
geheiratet am 30.12.1899 in Berlin

Albert ist der Sohn von [16] VALENTIN WOELKY und [17] VERONIKA POSCHMANN.
Marianna ist die Tochter des Landwirts STANISLAUS JEDRZEJCZAK ( †  vor 1899) und seiner Frau ANNA geb. STELMASZYK, später wiederverheiratete STAWUJAK

Albert wurde in Berlin, was er in Roggenhausen noch nicht war: der "große Bruder", zu denen die Geschwister stolz und vorbildsuchend aufschauten. Diese Verantwortung trug er gerne. Schulpflichtig war Albert in Berlin nicht mehr. So hieß es für ihn: Arbeiten gehen! 1886 war der Berliner Milchlieferant Carl Bolle mit seinem Unternehmen vom Lützow-Ufer zu den Spreewiesen nach Alt-Moabit 98-103 gezogen. Veronikas Jungen haben bei Bolle gearbeitet, wenn auch nicht lange. Der Arbeitsplatz wurde gewechselt, wenn ihnen eine besser bezahlte Stelle bekannt wurde.

Zwei Tage vor dem neuen Jahrhundert heiratete er Marianna Jedrzejczak, Tochter des Landwirts Stanislaus Jedrzejczak und Anna geb. Stemaszyk aus Dopiewo, Kreis Posen-West. Der Vater Stanislaus starb früh und ihre Mutter heiratete den Landwirt Stawujak aus Großdorf, Kreis Bombst. Marianna zog nach Berlin, wohnte in der Beusselstr. 55a und verdiente sich ihren Lebensunterhalt als Plätterin.

Beim Ausbruch des 1. Weltkrieges, August 1914, wurde Albert bald Soldat und kam an die Westfront. Nach dem Kriege nahm er Arbeit als Litfass-Säulenkleber an. Seine Vertrauenswürdigkeit und Umsicht, sein Fleiß und Organisationstalent brachten ihn später in den Innendienst der "BEREK" (heute:Vereinigte Berliner Verkehrs-Reklame), bei der auch sein Bruder Eduard bis zur Arbeitsunfähigkeit tätig war. Vieles schafften sie gemeinsam. Ihre Gartenparzellen an der Plötzensee-Schleuse lagen nebeneinander. Mehrmals spendete Albert seinem Bruder Blut, um ihm von seiner Leukämie zu heilen.

Vaterehren im reichen Maße dürfte Albert insbesondere durch seinen Sohn Konrad erfahren haben. Konrad gründete 1922 die "Berliner Lautengilde". Als Leiter des Orchesters gab er viele öffentliche Konzerte. Albert und seine Frau Marianna übernahmen stolz - und doch so bescheidend wirkend - das Kassenamt und die Kontrolle am Eingang der Musiksäle.

Albert jun. und Konrad
Albert jun. und Konrad
Hildegard
Hildegard

Die Familie wohnte in der Buchstr. 3 nahe dem Virchow-Krankenhaus am Spandauer Schifffahrts-Kanal. Im Rentenalter hatte Albert oft Gehbeschwerden durch ein Ischiasleiden und seine Frau erblindete in ihren letzten Lebensjahren. Albert erlag im Jahre 1954 einer chronischen Bronchitis.

Albert und Marianna hatten drei Kinder, alle wurden in Berlin geboren:


zur Startseite
^